“Wir haben keinen Anlass, am Wahrheitsgehalt dieses Berichts zu zweifeln.
// Juni 13th, 2007 // Politail
Wir können es nebenbei auch gar nicht mehr erwarten, nicht mehr ernstgenommen zu werden. Leser, besonders die, die auch noch nachfragen, sind ja auch irgendwie lästig.”
Vielleicht muss man den Versuch aufgeben, mitteleuropäische Zeitungen dazu zu bewegen, ihre Fehler zu korrigieren. Sie können es nicht. Sie wollen es nicht. Sie tun es nicht.
Stefan Niggemeier: Chronologie einer Falschmeldung IV
…
Schön auch dieser Kommentar zur Folge III der kleinen Chronologie:
[..]Auch hier riecht es mir nach Grundsätzlichkeit: Vielleicht hat der Webjournalismus durch seine Geschwindigkeit und die Vielzahl seiner sich mitunter widersprechenden Quellen konsequenter die Wahrscheinlichkeit verinnerlicht, dass jeder mal Fehler macht. Es gibt im Netz weniger Eitelkeit, wenn es darum geht, einen Patzer zuzugeben.
„Kleiner Irrtum”, nichts zu sehen, bitte gehen Sie weiter.
Es ist gerade die stoische Beharrung auf die Unantastbarkeit des einmal Gedruckten, die aus Fehlern Desinformation macht.[..]



