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	<title>Kommentare zu: G8 &#8211; SpiegelOnline Berichterstattung und -Realitätsbildung</title>
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		<title>Von: musiqua</title>
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		<dc:creator>musiqua</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 09:05:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dpa-Mitarbeiter &#252;ber die dpa und die Agenturabh&#228;ngigkeit der Journalisten. Bezogen auf den j&#252;ngsten dpa-Fehler besonders interessant. (via wirres, den, ja, ich seit geraumer Zeit wieder [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dpa-Mitarbeiter &#252;ber die dpa und die Agenturabh&#228;ngigkeit der Journalisten. Bezogen auf den j&#252;ngsten dpa-Fehler besonders interessant. (via wirres, den, ja, ich seit geraumer Zeit wieder [...]</p>
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		<title>Von: musiqua</title>
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		<dc:creator>musiqua</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 14:04:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#196;lteren unter den musiqua-Lesern k&#246;nnen sich vielleicht noch an die Diskussion &#252;ber die Qualit&#228;t bei SpiegelOnline erinnern. Boykott hin oder her (so wichtig ist mir SpOn nun auch wieder nicht, dass ich da extra [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#196;lteren unter den musiqua-Lesern k&#246;nnen sich vielleicht noch an die Diskussion &#252;ber die Qualit&#228;t bei SpiegelOnline erinnern. Boykott hin oder her (so wichtig ist mir SpOn nun auch wieder nicht, dass ich da extra [...]</p>
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		<title>Von: wonko.twoday.net</title>
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		<dc:creator>wonko.twoday.net</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 22:41:31 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Eine Ente namens &quot;Wir m&#252;ssen den Krieg in diese Demonstration reintragen&quot;...&lt;/strong&gt;

An der ganzen Geschichte gef&#228;llt mir so einiges nicht, aber dazu weiter unten mehr, hier erstmal die grobe Zusammenfassung.
Wie Spiegelfechter ja sehr schnell herausgefunden hat, war das Zitat, welches wohl die DPA verbreite hat, kompletter Bl&amp;oum...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Ente namens &#8220;Wir m&uuml;ssen den Krieg in diese Demonstration reintragen&#8221;&#8230;</strong></p>
<p>An der ganzen Geschichte gef&auml;llt mir so einiges nicht, aber dazu weiter unten mehr, hier erstmal die grobe Zusammenfassung.<br />
Wie Spiegelfechter ja sehr schnell herausgefunden hat, war das Zitat, welches wohl die DPA verbreite hat, kompletter Bl&amp;oum&#8230;</p>
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		<title>Von: marcel</title>
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		<dc:creator>marcel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 20:07:04 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte das zweite Update beachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte das zweite Update beachten.</p>
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		<title>Von: marcel</title>
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		<dc:creator>marcel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 11:05:13 +0000</pubDate>
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		<description>Bevor das missverstanden wird: Natürlich sollten Agenturmeldungen in der Regel verlässlicher sein als andere Quellen und müssen nicht immer mit einer zweiten abgeglichen werden. Das ungeprüfte Übernehmen aber auch von Fakten, die leicht nachprüfbar sind (selbst zeitnah nach der eigenen Veröffentlichung wäre das noch möglich gewesen), besonders wenn es um ein sehr heikles Thema geht, ist nicht gerade eine Sternstunde des Journalismus. 
Eben weil Fehler wie dieser hier passieren. 

(Und Zeitdruck darf kein Argument für fehlendes Recherchieren sein. Zumal die Richtigstellung erst am nächsten Tag erfolgte. Warum gibt es keine Qualitätskontrolle mehr und warum ist das auf einmal okay?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor das missverstanden wird: Natürlich sollten Agenturmeldungen in der Regel verlässlicher sein als andere Quellen und müssen nicht immer mit einer zweiten abgeglichen werden. Das ungeprüfte Übernehmen aber auch von Fakten, die leicht nachprüfbar sind (selbst zeitnah nach der eigenen Veröffentlichung wäre das noch möglich gewesen), besonders wenn es um ein sehr heikles Thema geht, ist nicht gerade eine Sternstunde des Journalismus.<br />
Eben weil Fehler wie dieser hier passieren. </p>
<p>(Und Zeitdruck darf kein Argument für fehlendes Recherchieren sein. Zumal die Richtigstellung erst am nächsten Tag erfolgte. Warum gibt es keine Qualitätskontrolle mehr und warum ist das auf einmal okay?)</p>
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		<title>Von: marcel</title>
		<link>http://www.musiqua.de/2007/06/03/g8-spiegelonline-berichterstattung-und-realitaetsbildung/comment-page-1/#comment-15837</link>
		<dc:creator>marcel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 09:17:42 +0000</pubDate>
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		<description>Die Richtigstellung war ja wohl das Mindeste. Was ich mit dem TV-Argument sagen wollte, ist, dass es nun wirklich nicht um exclusive, schwer zu bekommende Informationen handelte. Jeder,der die Übertragung live im TV verfolgte, konnte das überprüfen. Leichter geht&#039;s ja wohl nicht. Und deswegen muss das drin sein. 
Und gab&#039;s da nicht mal ne Regel von 2 Quellen? Und blindes Vertrauen in Agenturen? please..ist ja nicht so dass wir gerade hier ein Gegennbeispiel vorliegen haben, oder? Hast  Du Dir mal durchgelesen, was SpOn zur dpa-Erklärung sagte? 

&quot;Die Agentur dpa hatte sich zuvor gegenüber SPIEGEL ONLINE darauf berufen, dass ein Veranstaltungsteilnehmer auf der Bühne Bello übersetzt und wie in der dpa-Meldung vom Samstag wiedergegeben hätte. Ein Video-Mitschnitt, der SPIEGEL ONLINE inzwischen vorliegt, zeigt jedoch, dass der Übersetzer auf der Bühne Bellos Aufruf korrekt wiedergegeben hat.&quot;

Ja nee is klar, dpa. Wo kommt der Übersetzungsfehler her?
Und was glaubst du eigentlich, wieviele den Ticker am Samstag fehlerhaft und wieviele ihn am nächsten Tag berichtigt gelesen haben? Ob die Zahl derer, die die falsche Version gelesen haben und von der Berichtigung nie etwas erfahren werden, wohl recht hoch ist? Anzunehmen, oder? Was ist mit der Verantwortung der Berichterstatter? Und wenn Agenturmeldungen ohne Prüfung, selbst wenn diese recht simpel zu bewerkstelligen ist, einfach übernommen werden, warum braucht&#039;s dann noch den Mittelsmann Journalist? Zum Umformulieren? Schau dir mal Googlenews an und wieviele Agenturmeldungen oft sogar gebracht werden _ohne_ umzuformulieren (am Ende gar automatisch eingepflegt).

Nenn mir die Daseinsberechtigung für eine Redaktion wenn so eine Korrektur auch noch von außerhalb kommen muss.
Agenturen sind übrigens in letzter Zeit auch öfters nicht mehr so neutral wie sie eigentlich sein sollten (Du willst mir nicht erzählen, dass Agenturmitarbeiter nicht richtig übersetzen können. Und zB zumindest eine Agenturmeldung zum brennenden Auto von Diekmann war auch tendenziös)

Bezeichne bitte SpOn nicht mehr als eine Instanz, die qualitativ hochwertige Berichterstattung liefert. Du machst Dich da echt nur lächerlich. Das ist eine Seite, die ganze Passagen von Wikipedia ohne Quellenangaben übernimmt, und bei Hinweis darauf die Artikel ohne Erklärung löscht. Auch Stories von Blogs wurden schon übernommen ohne auf die Quellen zu verweisen. 

Meines Wissens nach ist das hier das erste Mal, dass SpOn sich berichtigt UND öffentlich rechtfertigt. In meinen Augen eigentlich eine Selbstverständlichkeit (die Du gleich wieder zum Argument für &#039;qualitativ hochwertig&#039; aufwertest, let&#039;s talk about low expectations). 

Dein blindes Vertrauen in etablierte Instanzen ist etwas irritierend, um ehrlich zu sein. Wäre ich fies, würde ich sagen, dass das vielleicht bei vielen Journalisten oder angehenden Journalisten anzutreffen ist und das auch der Grund ist, warum das Image des Journalisten immer schlechter wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Richtigstellung war ja wohl das Mindeste. Was ich mit dem TV-Argument sagen wollte, ist, dass es nun wirklich nicht um exclusive, schwer zu bekommende Informationen handelte. Jeder,der die Übertragung live im TV verfolgte, konnte das überprüfen. Leichter geht&#8217;s ja wohl nicht. Und deswegen muss das drin sein.<br />
Und gab&#8217;s da nicht mal ne Regel von 2 Quellen? Und blindes Vertrauen in Agenturen? please..ist ja nicht so dass wir gerade hier ein Gegennbeispiel vorliegen haben, oder? Hast  Du Dir mal durchgelesen, was SpOn zur dpa-Erklärung sagte? </p>
<p>&#8220;Die Agentur dpa hatte sich zuvor gegenüber SPIEGEL ONLINE darauf berufen, dass ein Veranstaltungsteilnehmer auf der Bühne Bello übersetzt und wie in der dpa-Meldung vom Samstag wiedergegeben hätte. Ein Video-Mitschnitt, der SPIEGEL ONLINE inzwischen vorliegt, zeigt jedoch, dass der Übersetzer auf der Bühne Bellos Aufruf korrekt wiedergegeben hat.&#8221;</p>
<p>Ja nee is klar, dpa. Wo kommt der Übersetzungsfehler her?<br />
Und was glaubst du eigentlich, wieviele den Ticker am Samstag fehlerhaft und wieviele ihn am nächsten Tag berichtigt gelesen haben? Ob die Zahl derer, die die falsche Version gelesen haben und von der Berichtigung nie etwas erfahren werden, wohl recht hoch ist? Anzunehmen, oder? Was ist mit der Verantwortung der Berichterstatter? Und wenn Agenturmeldungen ohne Prüfung, selbst wenn diese recht simpel zu bewerkstelligen ist, einfach übernommen werden, warum braucht&#8217;s dann noch den Mittelsmann Journalist? Zum Umformulieren? Schau dir mal Googlenews an und wieviele Agenturmeldungen oft sogar gebracht werden _ohne_ umzuformulieren (am Ende gar automatisch eingepflegt).</p>
<p>Nenn mir die Daseinsberechtigung für eine Redaktion wenn so eine Korrektur auch noch von außerhalb kommen muss.<br />
Agenturen sind übrigens in letzter Zeit auch öfters nicht mehr so neutral wie sie eigentlich sein sollten (Du willst mir nicht erzählen, dass Agenturmitarbeiter nicht richtig übersetzen können. Und zB zumindest eine Agenturmeldung zum brennenden Auto von Diekmann war auch tendenziös)</p>
<p>Bezeichne bitte SpOn nicht mehr als eine Instanz, die qualitativ hochwertige Berichterstattung liefert. Du machst Dich da echt nur lächerlich. Das ist eine Seite, die ganze Passagen von Wikipedia ohne Quellenangaben übernimmt, und bei Hinweis darauf die Artikel ohne Erklärung löscht. Auch Stories von Blogs wurden schon übernommen ohne auf die Quellen zu verweisen. </p>
<p>Meines Wissens nach ist das hier das erste Mal, dass SpOn sich berichtigt UND öffentlich rechtfertigt. In meinen Augen eigentlich eine Selbstverständlichkeit (die Du gleich wieder zum Argument für &#8216;qualitativ hochwertig&#8217; aufwertest, let&#8217;s talk about low expectations). </p>
<p>Dein blindes Vertrauen in etablierte Instanzen ist etwas irritierend, um ehrlich zu sein. Wäre ich fies, würde ich sagen, dass das vielleicht bei vielen Journalisten oder angehenden Journalisten anzutreffen ist und das auch der Grund ist, warum das Image des Journalisten immer schlechter wird.</p>
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		<title>Von: Adi</title>
		<link>http://www.musiqua.de/2007/06/03/g8-spiegelonline-berichterstattung-und-realitaetsbildung/comment-page-1/#comment-15713</link>
		<dc:creator>Adi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 17:35:25 +0000</pubDate>
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		<description>da du mir noch einmal eine persönliche frage stellst (die keine frage ist):
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,486256,00.html
ja, das ist tatsächlich qualitativ hochwertige berichterstattung. diese ausführliche - und transparente - richtigstellung zeigt das.
und dein argument mit dem fernsehen ist doch quatsch, jetzt mal ehrlich. oder glaubst du im ernst, unter diesem extremen zeitdruck wie bei einer tagesaktuellen berichterstattung bliebe zeit, nebenbei ein bißchen fernsehen zu schauen, um evtl. nachfolgende agenturzitate vorträglich gegenzuchecken?
im übrigen arbeitet die dpa so zuverlässig, dass auf sie für gewöhnlich verlass ist. ihre fehlerquote ist extrem gering. selbst bei kleinigkeiten schickt sie umgehend berichtigte fassungen und ausführlich erklärte korrekturen heraus.
niemand ist fehlerfrei, perfektion ist einfach nicht drin. ihnen deswegen pauschal fehlende rechtschaffenheit vorzuwerfen, ist nicht in ordnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>da du mir noch einmal eine persönliche frage stellst (die keine frage ist):<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,486256,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,486256,00.html</a><br />
ja, das ist tatsächlich qualitativ hochwertige berichterstattung. diese ausführliche &#8211; und transparente &#8211; richtigstellung zeigt das.<br />
und dein argument mit dem fernsehen ist doch quatsch, jetzt mal ehrlich. oder glaubst du im ernst, unter diesem extremen zeitdruck wie bei einer tagesaktuellen berichterstattung bliebe zeit, nebenbei ein bißchen fernsehen zu schauen, um evtl. nachfolgende agenturzitate vorträglich gegenzuchecken?<br />
im übrigen arbeitet die dpa so zuverlässig, dass auf sie für gewöhnlich verlass ist. ihre fehlerquote ist extrem gering. selbst bei kleinigkeiten schickt sie umgehend berichtigte fassungen und ausführlich erklärte korrekturen heraus.<br />
niemand ist fehlerfrei, perfektion ist einfach nicht drin. ihnen deswegen pauschal fehlende rechtschaffenheit vorzuwerfen, ist nicht in ordnung.</p>
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