Archive for September, 2006

Mehr Orgasmen für die Frauen

// September 28th, 2006 // 4 Comments » // Leben, netznetz

musiquaguide to a better life, heute: Mehr Orgasmen für Sie, werte Ladies

Sex Researcher Beverly Whipple, PH. D., coauthor of The Science of Orgasm, has spoken with 5000 women about their orgasms. Her list of positions, ranked by effectiveness are below:

Top 10 Orgasmic Positions for Women:

1. Woman on Top

2. Reverse Cowgirl

3. Rear Entry
(Doggie Style)

4. Modified Missionary
(He’s kneeling with his top half upright)

5. The Butterfly
(Missionary, with the womans pelvis tilted up, a pillow under the butt helps, and her legs in the air.)

die restlichen 5 Stellungen gibt’s hier

Faszinierenderweise entspricht diese Reihenfolge auch so ziemlich meinen Präferenzen (‘da steckt ihm der perfekte Lover ja schon in den Genen’, hör ich sie bereits schon wieder hysterisch schreien. Daran gewöhnt man sich, hochgeschätzte Leserschaft. Aber man betet auch, dass es nie aufhört.)

Reverse Cowgirl kann man übrigens, anstatt für sie, auch für ihn zum Hochgenuss machen, wenn sie sich nach vorn, also seinen Füßen entgegen, beugt.

Aber bleiben wir bei den Ladies: Wenn alle Stricke reißen, hab ich schon immer gesagt, ‘ Was man nicht im Schritt hat, hat man in der Zunge’.

 

In diesem Sinne,
Ihr Dr. Marcel Sommer

schreibwar

// September 28th, 2006 // 1 Comment » // It's Chemitz, innit, Leben

Wir leben in stürmischen Zeiten. In kriegerischen, möchte man fast sagen. Da gibt es* den Krieg gegen die Drogen, den Copyrightkrieg den Krieg gegen die Inflation und nicht zuletzt den Krieg gegen den Terrorismus war on terrorism. Nun, einen Krieg haben wir bereits jetzt verloren: den gegen die Inflation. Denn Kriege erscheinen dieser Tage ja wieder geradezu inflationär auf der selbstgebastelten Weltkarte der Damüssenwirmaldrüberreden-gateholders.
Wär das alles noch nicht genug, gibt’s jetzt auch noch den Schreibwar [wichtige Dinge wie "War'n Se ma kurz iner SS?" und so].

Wenigstens haben wir Chemnitzer unsere Haltung diesbezüglich schon mal klargestellt:

peaceomat

 

*{Der Krieg gegen den guten Geschmack wird hier nicht aufgeführt, der ist vorüber. Springer & Verbündete haben triumphal gesiegt. Vernichtend, wenn man so will. Was allerdings kein Grund sein sollte, die Nachkriegsordnung mittels subversivem Richtigverhalten (denken, reflektieren und ähnlicher Schabernack) entgegenzuwirken. Nach dem Krieg ist vor dem Krieg}

 

 

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Eben im Supermarkt

// September 28th, 2006 // No Comments » // Leben

schlenderte ich so mirnichtsdirnichts durch die Gänge als ich plötzlich in einem Regal ‘Kinderrouladen’ lies. Errschrocken über mich selbst flüchtete ich panisch in die Weinabteilung. Nur um dort ein Weinwerbungsposterplakat vorzufinden auf dem im Hintergrund unter Anderem das unscharfe Gesicht einer jungen Frau abgebildet war, das mich genau an sie erinnerte.
Ja, was soll das denn? Muss das sein?

Widerlichism

// September 25th, 2006 // 6 Comments » // Bewegte Bilder, Leben, Musik, Baby!

Wenn man Johnny Cashs Version von ‘Hurt‘ als Hintergrundmusik zu einer Nikewerbung sieht, hört, und die damit wirbt, dass es weniger physische Schmerzen gebe, wenn man sich einen Nikebolzen an den Fußklumpen tackert, dann, dann weiß man gar nicht wo man anfangen soll, so falsch ist das alles.

Herr Ober, ich nehm 14 Pfeffi, 100 Helle und eine neue Welt. Bitte mit neuen Menschen, und schön durchgeschüttelt das Ganze.

 

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Stürmische Entrüstung

// September 22nd, 2006 // 2 Comments » // Denken, Leben, Musik, Baby!

An der Bushaltestelle wartend die ganze Zeit immer wieder voller Hass auf dieses Christina Stürmer Werbung schauen: Die (einstigen) Insignien der Rebellion vom Kapitalismus (lies hier: egoistischen, rücksichtslosen Materialismus) aufgesaugt und pervertiert – das kann Dir den Atem nehmen, wenn es Dir so brutal ins Gesicht gedrückt wird. Ich versuche dem, meinem Blutdruck zuliebe, immer aus den Weg zu gehen. Aber das geht halt nicht immer. Der Albumtitel ‘Lebe lauter’ (5€ ins Phrasenschwein!), die Gürtelschnalle der Totenkopf vor den gekreuzten Knochen (war das nicht mal das Symbol der Piraten?), und fürs konservative, religiöse Publikum natürlich die Halskette mit dem Kreuz -möglichst breite Abdeckung der Beeinflussbaren. Ihr e Fresse Gesicht mit der aktuellmodischen Ponyfrisur schaut mich direkt an und ich will diese Leuchtreklame zerstören, dass der Bus endlich kommt.

Was ist daran schlimmer als an, sagen wir, Scooter?

Dieses.. Ding hier gibt mit seiner Musik vor, etwas zu sein, was es nicht ist.

 

(Und dass die austauschbaren Hintergrundmusiker aka Band unscharf abgebildet werden, ist nicht unbedingt ein Produkt der PR-Bulldozermaschinerie sondern vielleicht gar auf ihren eigenen Wunsch zurückzuführen, der sich in Scham begründete. Man würde es ihnen zumindest wünschen.)

~

// September 22nd, 2006 // No Comments » // Leben

Und dann einfach von minus zu plus, in nullkommanichts, einfach so.
(Vielleicht auch wegen der Musik)

ist es

// September 21st, 2006 // No Comments » // In eigener Sache

eigentlich schlimm, wenn ich Sachen nur noch ins schwarze Buch und nicht mehr ins Blog schreibe?
Vielleicht sollte ich die Seiten abfotografieren (oder einscannen) und dann hier reinstellen. Das wär doch was.

Und in den Kommentaren könntet Ihr Euch dann beim Entziffern gegenseitig unterstützen. Interaktivität2.0, sweetheart

parteey

// September 14th, 2006 // 2 Comments » // In eigener Sache, Leben

on a sidenote: Die Party letzten Samstag war toll. Nette Veranstalter und generell und sowieso und blah.
Hatten viel Spasss.

Fotos kann man hier begutachten.

Und wenn ich mein Set nochmal in Ruhe durchgehört habe, werde ich das dann auch online stellen, vorausgesetzt es ist veröffentlichbar.

weehoop

Fitzcarraldo auf Artepoparte

// September 14th, 2006 // No Comments » // Bewegte Bilder

Heute abend 20.40Uhr Herzogs ‘Fitzcarraldo’ mit dem Klaus auf Arte.

 

Der irische Abenteurer Brian Sweeney Fitzgerald will kurz nach der Jahrhundertwende in Südamerika sein Glück machen, kommt aber mit seinen gewagten Unternehmungen auf keinen grünen Zweig. Die von ihm in Iquitos, Peru, gegründete Eisfabrik hat sich als kommerzielle Fehlspekulation erwiesen. Doch “Fitzcarraldo”, wie er genannt wird, ersinnt weiterhin hochfliegende Pläne. Als begeisterter Carusofan möchte er in Iquitos ein Opernhaus errichten. Das Geld dafür soll eine tollkühne Aktion in den Urwäldern erbringen. In diesem unwegsamen Gebiet erwirbt Fitzcarraldo billig große Ländereien vom peruanischen Staat mit der Auflage, das Gebiet innerhalb von neun Monaten nutzbar zu machen. Fitzcarraldo kauft ein altes Dampfschiff, heuert eine erfahrene Mannschaft an und fährt zum allgemeinen Erstaunen flussaufwärts. Zunächst verläuft alles wunschgemäß; doch als Indios dem Schiff bedrohlich nahe kommen, sucht ein Großteil der Matrosen heimlich das Weite. Da der Kapitän der Indiosprache mächtig ist, kommt es zur Verständigung. Die Eingeborenen erklären sich bereit, den Weißen zu helfen. Doch das Vorhaben wird immer schwieriger, die Zeit läuft und Fitzcarraldos Traum von der Errichtung eines Opernhauses in Iquitos, rückt in unerreichbare Ferne.

your own kind

// September 13th, 2006 // No Comments » // Leben, Musik, Baby!

Nobody can tell ya,
There’s only one song worth singin’,
They may try and sell ya,
As it hangs them up to see
someone like you

But you’ve gotta make your own kind of music
sing your own special song,
make your own kind of music even if nobody
else sing along.

You’re gonna be knowin’
the loneliest kind of lonely.
It may be rough goin’,
just to do your thing’s
the hardest thing to do.

But you’ve gotta make your own kind of music
sing your own special song,
make your own kind of music even if nobody
else sings along.

So if you cannot take my hand,
and if you must be goin’,
I will understand.

You gotta make your own kind of music
sing your own special song,
make your own kind of music even if nobody
else sings along.

You gotta make your own kind of music
sing your own special song,
make your own kind of music even if nobody
else sings along.

The Mamas & the Papas – Make Your Own Kind Of Music

Sometimes, messages are so simple no one is telling,hearing,thinking about them anymore these days. Not to say living it. Which is one of the worst things today, everyday. Call me pathetic -or call me pissed-, but you gotta make this one part of your life or you’re just one of the ants.
sing your own special song.

Ein Hund Namens Goliath

// September 11th, 2006 // No Comments » // Leben

Übrigens hab ich mich getäuscht, der Hund gehörte woanders hin und ist immer noch da. Dieses verdammte bellende Hochhaus.

[keine Ahnung ob der die letzten Monate zur Reha für Riesenvierbeiner war, auf jeden Fall ist er wieder da, begrüßt mich von einem Stock weiter oben mit diesem Verzieh-Dich-Bellen wenn ich nach Hause komme oder muss sich von seinem Herrchen zurückhalten lassen, mich nicht zu zerfleischen, wenn wir uns im Treppenhaus begegnen. Hunde wissen, dass ich sie hasse nicht mag.]

Arte-Themenabend: Oliver Stone

// September 10th, 2006 // No Comments » // Bewegte Bilder

heute, 10.9., Themenabend Oliver Stone auf Arte, anlässlich seines neuen Filmes “World Trade Center”.

20.40Uhr kommt “Nixon – Der Untergang eines Präsidenten”
23.55Uhr im Anschluß daran ein Stone-Portrait

Higly empfehlenswert.

(Und auf mysteriöse Weise ging die Pointe dieses Beitrags verloren. ‘Wie konnte er das gleichzeitig schreiben? Er muss ein magische Tastatur verwendet haben.’ Man drehe einen Film drüber.)

Taxiweisheiten

// September 8th, 2006 // No Comments » // Ist das noch Techno?

Tanith berichtet von seinem gestrigen Auftritt im Cassiopeia in Berlin (schöne Location übrigens) und erzählt wie er auf der Rückfahrt vom Taxifahrer gefragt wird “wie man das heute tanzen nennen könne, er habe das mal gesehen, als er einen Fahrgast aus einem Club holen wollte und wie man denn da Kontakt zum anderen Geschlecht aufbauen wolle, bei der Lautstärke ginge das doch gar nicht.”.
Da trifft der Taxifahrer den Nagel auf den Kopf, wie wir hier in der Metapherselbsthilfegruppe zu sagen pflegen. Ein wenig verwundert frage ich mich jetzt allerdings schon, welche obskuren “modernen Nachtrituale” der Herr Tanith diesem Herrn dann als Antwort auftischte. Ich meine, is es denn toll, so wie es jetzt ist? Man stelle sich vor, Mann fordert Frau zum Tanz auf (oder anders herum), man tanzt gemeinsam und nicht jeder für sich und dann…

Ich hatte ja schonmal geschrieben, dass ich auch gern mal cheek-to-cheek raven würde (wie auch immer das aussehen mag und überhaupt gehen soll. das weiß ich ja auch nicht, aber ich weiß dass ich nicht auf ewig solche Parties wie ich sie jetzt erlebe, celeb aussitzen will).

 

 

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“Das Alter ist ein Massaker”

// September 6th, 2006 // No Comments » // Leben, Lesen macht sexy

dieser durchaus zitierwürdige Satz aus dem neuesten Roman von Roth, einem meiner absoluten Lieblingsautoren, wird von allen Feuilletonisten diesseits des Guggenheimmuseums Planeariums gerade rudelzitiert , und wahrscheinlich auch jenseits des Guggenheims. Da kenn ich mich nicht so aus, les nicht viel aus der Gegend (zumindest keine oldmedia). Kann man aber schon nachvollziehen, das Zitieren.

Gestern beim Salatmachen dachte ich: “Auch das Zerschneiden von überreifen Tomaten ist ein Massaker.”

Sie dürfen mich hier gern ‘quoten’, wie wir Berufsjugendlichen zu sagen pflegen.

Und wenn Philip Roth endlich den Nobelpreis bekommt, geht die Lokalrunde auf mich.

 

#Lesen sie mehr ‘Einträge ohne Sinn’ hier