Archive for Juli, 2006

Vorübergehend geschlossen

// Juli 21st, 2006 // No Comments » // In eigener Sache

Temporarily closed.

Man liest sich in ein, zwei Monaten.

 

Und mit einem Paukenschlag, einer theatralischen Verneigung, geht er ab.

 

Und wie immer sehen wir betroffen

den Vorhang zu und alle Fragen offen.

die musiqua-Meltreihe; Nachtrag

// Juli 21st, 2006 // No Comments » // Leben

“Wie hieß dein Blog nochmal?”

“Wa..? Woher weißt du, dass ich ein Blog habe?”

“Dein Filmriss ist ja wirklich beträchtlich.”

Beim Raussuchen einer Nummer aus der Anrufliste im Telefon zwecks anschließendem Anrufenwollen:

“Wah! Ich hab letzte Nacht ja noch ne Frau angerufen!”

SO sorgt man für Gelächter am sonntäglichen Mittagstisch.

 

Jeezes.

 

 

Tags:

die musiqua-Meltreihe; MusiquaTV

// Juli 21st, 2006 // No Comments » // Leben

Jamie Lidell live @Melt2006

Man merkt deutlich, dass ich angetrunken war. Lustige Stelle: Als ich auf der Bühne auf einmal Jamie suchen musste,herrjeh..

Das hier ist auch nicht eins der besten Stellen seines Auftritts, zu denen habe ich es vorgezogen zu tanzen. (Was nicht heißt, dass das hier schlecht ist, ist halt ein err Buildup)

youtube hat beim Encodieren auch irgendwas verrissen. Zum Ende hin laufen Audio und Videospur auseinander. Das war bei dem Video, das ich hochgeladen habe nicht so. Schau ich mir irgendwann mal nochmal an, ob man da was machen kann. Im Herbst vielleicht.

 

Technotechnotechnotechno!

 

Bei dem Gespräch am Anfang merkt man wie anstrengend das Melt doch gewesen sein muss. (“Ich bin ein Mensch! Keine Partymaschine!” Gelle?)

[Das war'n Kraftakt zwei Videos zusammenzuführen..]

 

Sag zum Abschied leise Scheiße……..

That’s it. This is the end, folks.

Hiermit ist die musiqua-Meltreihe beendet (fast zumindest, eine Zugabe gibts noch).

 

Tags: ,

die musiqua-Meltreihe; Fotos Samstags und Sonntags

// Juli 21st, 2006 // No Comments » // Leben

Los Chilleros

 

Jamie frickin Lidell, freakin me right oot (Ich stand mal im Tresor neben Jamie, der da als Gast war und sich mit einem Bekannten von mir unterhielt, der ihn wohl von früher kannte. Obwohl ich wußte wie Jamie aussah, hab ich ihn, einen halben Meter von mir entfernt, erst erkannt als mein Bekannter mich vorstellte. Wie peinlich. Aber lang nicht so peinlich wie die Geschichte, als ich Neil Landstrumm und Lola auf einer Party einander vorstellte ohne das Beide das wollten geschweige denn ein Gesprächsthema gehabt hätten,harhar, das war’n laugh, aber ich schweife ab, zurück zum melt)

Jamie war großartig. Kommt noch das versprochene Video. Im nächsten Eintrag.

 

Herbert. Der Mann, der uns die Zugabe verweigerte. (See it? Morgenmantel ist der neue Anzug)

 

Okay, Rave is back, we get it. Aber noch lange kein Grund den Robotdance zu machen, Defi! ;)

 

We’re so on. We’re so hot and on! Woohoo!

 

awwwahhumhm*räusper*

 

Schaut hier jemand Scrubs? Kennt Ihr die dicke, schwarze Krankenschwester da? Ihr typisches ‘Nhmm’? Ja genau.

 

Es gibt tatsächlich einen Film mit dem Namen ‘Zombie High’. Er ist von 1987 und schlecht. Sorted.

 

awwwww

 

Dochdoch!

 

Sag zum Abschied leise Scheiße..

 

Man beachte im rechten unteren Eck den Adi. Das ist die IchwilljetztMittagessen-Spezialedition. Gab’s in den Läden nur Weihnachten ‘79. Heute Sammlerstück, das für gewöhnlich in der Originalverpackung auf ebay zu Kleinwagenpreisen verauktioniert wird. Nur selten findet man es in freier Wildbahn an. Erfreuen Sie sich daran!

 

-Ende der musiqua-Meltfotoschau-

 

noch mehr Meltfotos von mir gibt es hier. Auch in größeren Größen. Also Alles, was das Spannerherz begehrt.

 

Tags:

Eine Entscheidung

// Juli 20th, 2006 // No Comments » // In eigener Sache, Leben

Nach den jetzt noch zwei,drei kommenden Einträgen zum Melt wird dieses Blog vorübergehend geschlossen. Aus Gründen.

Okay, Folgendes: Obwohl mir das Schreiben der Beiträge hier erstaunlich einfach und schnell von der Hand ging (ich war überrascht als ich vor geraumer Zeit damit anfing) und fast immer richtig Spass gemacht hat, gibt es ein paar Sachen in meinem Leben über die ich mir klar werden muss. Von ein paar Dingen brauche ich zur Zeit schlicht Abstand. Wenn ich mir diese Pause nicht auferlege, weiß ich, dass ich hier immer wieder mein Gefühlsleben darlegen würde, was mir kurze Zeit später dann wiederrum total zuwider wäre-weil es zur Zeit nicht so dolle ist- und ich würde unnötigen Selbsthass kultivieren. Eine Sache, die sowieso eine Geisel meines Lebens zu sein scheint.

Daneben spielt auch die Zeit eine Rolle. Auch wenn die mitunter längeren Einträge hier mir wie gesagt recht schnell von der Hand gingen, fehlt mir irgendwie zur Zeit der Nerv für das ganze Drumherum. Nebenbei bemerkt: Ich bin nicht wie die DBC-Hörigen, die bei jedem Aufstieg ihres Blogs dort oder beim Blogscout sich vor Freude in der Wohnzimmerdecke neben dem Kronleuchter festkrallen nachdem sie, wie ein kleines Mädchen nachdem es ein Barbieauto (oder einen Fussball, jenachdem) bekommen hat, wild im Dreieck -und höher, immer höher- gesprungen sind. Menschen die ihre Blogs als Modelleisenbahnersatz miss gebrauchen. (Wobei ich mich natürlich trotzdem immer genüsslich an den stetig steigenden Leserzahlen erfreut habe. Ihr wisst, was gut ist!) Da gibt es noch andere Sachen in meinem Leben, keine Monokultur hier in Marcelland. Namentlich die Musik, die wieder mehr Aufmerksamkeit verdient hat (Und dann wäre da noch das obligatorische Buch in meiner Schublade, ‘Schreib mich, Du Sau, schreib mich’ ruft es unentwegt, fiesestens). Abnabelung, Distanzierung und Fokussierung sind die Dinge, die ich jetzt vor mir sehe. Und zwar radikalstens.

Auf der anderen Seite ist aber alles halb so schlimm. Ich bin bekannt für Disziplinlosigkeit und Inkonsequenz. Kann also gut sein, dass dann in einer oder zwei Wochen hier schon wieder was Neues steht. -Ich würde aber weder meinen noch den Arsch von Anderen darauf verwetten.

 

Mit dem Sommer hat das Ganze übrigens nichts zu tun, denn den kann ich sowieso nicht (richtig) geniessßßen.

Sommer ist was für Dandies.

 

Tags:

die musiqua-Meltreihe; Fotos Freitags

// Juli 20th, 2006 // 2 Comments » // Leben

Toll sah’s da schon aus.

 

Mocky mit Mickey-Maus-Ohren und Mr.T-Verkleidung.

 

Justine Electra, als sie ihre Gitarre gerade mal spielt und sie nicht mitten im Stück nachstimmt. Hier spielt auch gerade nur sie, und nicht ihr e Band CD-Player noch mit.

 

? The Shoe-gang? Lars-with-the-shorts und Marcelnachbar. Eigenartige Menschen.

 

Hot Chip. _Das_ Highlight am Freitag.

 

Yo, we cool. Ich und Lars-with-the-shorts. (Du meine Güte)

 

Marcelnachbar, Marius, Lars-with-the-shorts

 

Me, Lars, Marius..

 

eh..

 

Pet Shop Boyeees! Ich war überraschend begeistert.

 

Yo, Marcel reprazent!

 

“Let’s take a ride and run with the dogs tonight in suburbia

you can’t hide run with the dogs tonight in suburbia “

die musiqua-Meltreihe; diverse Gesprächsklumpen

// Juli 20th, 2006 // 3 Comments » // Leben

“Ellen Alien hat keinen BH an.”

“Hätte sie aber besser mal.”

“So wie Justine Electra. Das sah komisch aus.”

“Und die war ja noch mindestens 10 Jahre jünger. Eine lange Zeit für die Schwerkraft.”

“Ich versuche gerade, mir den sächsischen Dialekt abzugewöhnen.”

“Geht ja gar ne.”

“Das heißt ‘gar nicht’.”

“Da geh ich jetzt zum Bus.”

“Solange man wach ist, soll man rauchen…Ich muss das, weil ich Kette rauch.”

“Eine edle Sammlung Piemontkirschen mit einer feinen Leberwurstfüllung.”

“Mit Sommerpause.”

“Obwohl Leberwurst eine Ganzjahresfrucht ist.”

singend: “Piercing! Piercing!

Piercing tut weh!

Musst Du

kühlen mit Schnee!”

Im Chemnitzer Außenposten ging’s ganz schön zu.

zort :)

die musiqua-Meltreihe; Notizen aus dem schwarzen Büchlein

// Juli 19th, 2006 // No Comments » // Leben

Diskobändchen. Ein Freund von mir kommt vom Einlass wieder und hat ein glitzerndes Bändchen am Handgelenk. Ich frohlocke: “Diskobändchen. Ne Diskokugel am Handgelenk!” -Leider war das nur für die Presse. Für uns Normalsterbliche gab’s gelbe Stoffbändchen. Eines Tages erzähl ich mal noch die Geschichte, wie ich beim Sonnemondsterne ein VIP-Bändchen bekam und damit mein Handgelenk vor mich herhaltend Andere belästigte und ermahnte, mir hörig zu sein.

Am Einlass warteten wir eine geschlagene Stunde in brütender Hitze und umringt von Millionen und Abermillionen anderer Melterer. -Ich wollte an dieser Stelle eigentlich eine Hetzjagd auf die Meltveranstalter lostretten. Harken gezügt und Fackeln angebrannt hätten wir uns rächen können. Leider fehlt mir gerade irgendwie der Elan dazu. Nur eins noch: Am Einlass nach dieser homerschen Odyssee angekommen, fragte ich eine der Damen: “Ja sagens, wo gibt’s denn hier den Beschwerdebriefkasten?” Die Gegenfrage “Wieso?” lies selbst mich sprachlos werden.

I think he’s fucking around.

Isolee verpasst. Angewidert.

Herbert spielt keine Zugabe.

Chemnitzer Filme

// Juli 18th, 2006 // 1 Comment » // Der Buchstaben viele, Leben

Am Nebentisch:”‘..tut mir ja echt leid, aber das weeß’ch ne mehr’ und das tut dem auch immer weh aber ich kann mir doch ne die ganzen Geburtstage merken.” Und dann hält sie die Zigarette genau so, wie man sie halten muss um sich meinen Hass zu verdienen. Ellbogen auf dem Tisch, Unterarm senkrecht aufgerichtet, Zigarette zwischen Zeigefinger und Mittelfinger und die Hand dabei vom Körper weggerichtet.

“..und ich weiß ja nicht was mit ihm los war, ob er kastriert war oder so.” tönt es vom Tisch gegenüber rüber. Ich denke an einen Polizisten, einen Bestechungsversuch und eine peinliche Situation der Ablehnung dieser Mitvierzigerin, die sie jetzt im Weinrausch und unter Lachen erzählt. Doch dann fängt sie an von einer Leine und von wegpacken zu reden und meine Gedanken schweifen ab und kreisen um meine Assoziationsfähigkeit und ihre sehr eigenen Wege.

Hinter mir verkündet der Hauptredner nach einem ellenlangem Monolog “…egal, lass uns mal zahlen.” Und die anderen Zwei am Tisch stehen, im geistigen Gleichschritt, auf und gehen mit ihm rein um zu zahlen. Bestimmt Studenten. BWL oder Maschinenbau.

“..wird von jungen Chemnitzern zum Aufsteigen genutzt. Von jungen Musikerinnen. Hochschlafenderweise.” Als wenn es ihre Gesprächspartnerin nicht schon längst kapiert hätte. 2 Frauen mir schräg gegenüber reden über die älteste Sache der Welt. Ich wußte gar nicht, dass es so etwas in Chemnitz gibt. Junge Musikerinnen.

Eine der Mitvierzigerinnen von gegenüber ist mittlerweile gegangen. Der Enddreißiger mit kurzgeschorenen Haaren und Brille und die Kastriertfrau bleiben allein zurück am Tisch. Über seinem Kopf schwebt eine “Ich will dich ficken”-Denkblase über ihrem eine “Fick mich”-Denkblase. Ihre Gestiken und Mimiken und, ach, Gespräche sind durchzogen von Klischees.

Mein Bier ist alle, es ist bereits nach 11, spät genug und Zeit sie alle mit ihren Filmen allein zu lassen. Ich nehme meine Sachen und mache mich auf den Heimweg quer über den Brühl, das Chemnitzer Geisterviertel.

wo sind sie, die damen fragezeichen

// Juli 18th, 2006 // 1 Comment » // Leben

Rotwein saufen. Morgen dann rote Fresse. Egalitätsprinzip. & die Feststellung, dass manchmal ruppige Formulierungen nötig sind. & dass es Situationen gibt, in denen man Seinfeld nicht sehen kann.

Afterfestivalkater mit Verstärkung. Ich schaue mir dann noch ‘Queer as folk’ an, werde mich fragen, ob es stimmt, dass ich ‘weggehen würde wie warme Semmeln’ wenn ich schwul wäre, wie mir ein schwuler Freund mal versicherte aber man kann’s sich ja nicht raussuchen, danach werde ich mit der Frage ins Bett gehen wie man am besten ausbrechen könnte- zum Grafen von Monte Cristo der Lebenssituationen werden.

“Bier zum Wein,

das lass sein.” dachte er und griff zum Krug.

die musiqua-Meltreihe; Prolog

// Juli 16th, 2006 // 1 Comment » // Leben

Was ein großes Wochenende gewesen. Was ein tolles Festival.

Jenachdem wie ich Zeit und Muße habe, kommen diese Woche ein paar Einträge mit diesem vorzüglichen Sujet.

Werte Leser, freuen Sie sich auf unnötig lange Rants über Anstehen und schlechtes Timing, eine Analyse darüber, dass in den heutigen 0,7L-Flaschen Jägermeister weniger drin ist als früher, Fotos von Künstlern, Fotos von grimassenziehenden Menschen und kurze Videoschen aus der Chemnitzfiliale und last not least ein kurzes Video von einem der besten vom besten Auftritt dieses Wochenende: Jamie fucking Lidell.

So, abschließende Kurzbewertung: Sehr sehr groß waren: Hot Chip, Jamie Lidell und Pet Shop Boys. Mumpitz war Afx. Einzigster Totalausfall war Justine Electra.

Aber das ist nur meine kleine unbedeutende Meinung.

Später mehr. Nacht.

 

Tags:

seufz

// Juli 13th, 2006 // No Comments » // Leben

Dieser eine Gedanke in Endlosschleife. Von frühs bis abends. Und oft auch nachts.

meltin pot

// Juli 13th, 2006 // No Comments » // Leben, Musik, Baby!

Mein erstes Mal Melt dieses Wochenende, kein Sonnemondesterne(im Folgenden SMS) dieses Jahr, auf dem ich unzählige Male war und gern da auch mal das eine oder andere Fernsehteam belästigt habe (‘Interviewt mich! Ich bin ein Fernsehstar!’ Man berichtet, ich sei Denen sogar hinterher gelaufen. Erinnern kann ich mich daran nicht mehr. Überhaupt: Man stelle sich meine Reaktion vor, als ich nach einem Jahr diese, meine, Aktion mir erzählt bekam). Nicht dass ich nicht gern zur SMS gehen würde, Kraftwerk und Basement Jaxx reizen mich gar sehr, aber mein Geldbeutel hat vehement was dagegen zwei Festivals zu besuchen. Und auch die Zeit, die liebe Zeit..

Nun aber Melt, das Melt ist toll. Ein grandioses Lineup(Startseite unten alle Artists von A-Z) und halb Chemnitz am Start versprechen ein Gemetzel der besonderen Art. Und noch ein Vorteil gegenüber der SMS: die Oakenfold-Dyk-Clique mit ihren Huldigern, die kultartig im Gleichschritt marschieren und geradezu ritualhaft alle Drogen konsumieren die gerade so am Straßenrand rumliegen, sind hier nicht dabei. Kein einziger Auftritt bei dem ich sagen würde, Mooment, hier will doch jemand mit einem Dumpfbackenhonigtopf für überquillende Kassen sorgen. [Burns] Ausgezeichnet! [/Burns]

Aber wie das nun mal so ist, heutzutage hat alles einen Haken: Timing .

Das geht am Freitag damit los, dass We Are Scientists ungefähr zur selben Zeit spielen wie Mocky. Das hätte nicht sein müssen, wirklich nicht. Aber richtig hässlich wird’s am Samstag: Aphex Twin spielt zur selben Zeit wie WhoMadeWho. Wenn Richard den piss taked aus der audience (ain’t I cool?), wie er das ja gern macht wie man immer wieder hört, wird mir die Entscheidung allerdings leichter fallen. Vom Afx erwarte ich sowieso nicht sonderlich viel was einen Liveauftritt angeht.

Aber vorher geschieht noch der absolute Lineup-Supergau: Jamie Lidells Auftritt und der von Herbert& Band überschneiden sich um eine halbe Stunde!!!!!!elf234 Das finde ich äußerst fies.

Mitteilung an Festivalmacher: Nächstes Mal alles besser verteilen. Sonst muss ich in einem Fernsehinterview mal ein ernstes Wort sprechen.

Tags:

Nahrung

// Juli 12th, 2006 // No Comments » // Leben

“Was nehmt Ihr so an zu essen mit zum Melt?”
“Wurst und Wodka.”