Archive for April, 2006

musiqua per email für alle Technikmuffel

// April 28th, 2006 // No Comments » // In eigener Sache

Da ich weiß glaube, dass 90% die meisten meiner Leser ausgesprochene Technikmuffel sind, und von RSS noch nie was gehört haben- und ich aus Gesprächen erfahren habe, dass sie das auch gar nicht wollen-, versuch ich hier mal L’Experiment: Den RSS-Feed kann man jetzt auch per email zugesandt bekommen. Das heißt, man bekommt jedes Mal, wenn ich etwa schreibe, eine Email mit dem jeweiligen Eintrag (Man kann sich wohl auch bei squeet anmelden, und die Häufigkeit der gesendeten Emails ändern, z.B. auf täglich oder wöchentlich, dann mit den bis dahin erschienenen Beiträgen). Wenn das mit dem Service funktioniert, integrier ich das dann in meine Sidebar (die nebenbei bemerkt immernoch eine ausgesprochene Baustelle ist, naja, mir bummi). Also bitte Feedback an mich, obs klappt oder dumm ist.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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UPDATE: Okay, habe es grad selbst getestet und aus irgendeinem dämlichen Grund will das Ganze nicht funktionieren. Ich hab den Code jetzt xmal neu geaddet und blah (btw. ich hasse Wordpress’ Richeditor und htmleditor. Man, sind die Scheisse). Keine Lust und Zeit jetzt mehr hier weiter rumbasteln. Ein freundliches Fuck you und schönes Wochenende Euch allen.
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Schmidt, geh reisen!

// April 27th, 2006 // 1 Comment » // Bewegte Bilder

Gestern noch eine relativ gute Show abgeliefert, die leider mit der Knautschfresse Catterfeld als Gast am Ende wieder runtergerissen wurde. Und heute? Eine Pseudo-Casting/Gameshowparodie auf unterstem Level. Pseudo deshalb, weil eine Parodie zumindestens im Ansatz amüsant und nicht durch und durch nervig sein sollte. Wenn es keine Parodie oder Ähnliches sein sollte, dann frag ich mich, was dann? Wer jetzt was von Postmoderne und Metalevel brabbelt, läuft Zehn Extrarunden um den Block. Mit den gesammelten FAZ-Feuilletons der letzten 10 Jahre auf den Rücken geschnallt.
Da machen sie nun schon nur noch 2 Shows die Woche und was kommt dabei raus? Einmal quasselndes bodenloses Nichts als Gästin (und dabei war die Kategorie Gast mal abgeschafftund wurde freiwillig wieder eingeführt! Dafür?) und einmal 3 Frauen (Kandidatinnen für Irgendwas, was sich mir nicht erschliessen wollte- worauf ich stolz bin), bei denen die Lache jeder Einzelnen klingt wie ein Pinguin. Ein sterbender Pinguin. Das ganze garniert mit einem Einspieler mit der französischön Hackfrössö Natalie, derön einzigö Äxistönzberechtigöng öin Fransösichakzong isd.
Wargh!

Gehen Sie bitte wieder auf Weltreise. Danke. Und, wenn Sie dann wieder da sind, kommen Sie bitte ohne Andrack zurück in unsere Wohnzimmer. Denn das kann ich Ihnen auch nicht verzeihen. Aber das ist eine andere Geschichte.

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von der Leyen von der Rolle

// April 27th, 2006 // No Comments » // Politail


Denn es scheint mir doch immer klarer zu werden, dass wir endgültig den Rückwärtsgang eingelegt haben.

Johnny spricht Klartext.

Heute erst entdeckt. Ich sollte mehr surfen. (Nein, sollte ich nicht.)

Breeding

// April 27th, 2006 // 2 Comments » // Leben

Das Einzige, was noch ulkiger aussieht als ein Mann mit Riesenbierwampe, ist ein ansonsten dünner Mann mit Riesenbierwampe. Ernsthaft, die sehen doch aus, als würden sie ganze Rudel von Aliens austragen.

Prophylaxe: Ich verbitte mir “Da kommst Du auch noch hin”-Kommentare oder dergleichen.

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Breaking News: Die Chemnitz wird umbenannt in Themse

// April 26th, 2006 // No Comments » // It's Chemitz, innit

Regen. Mal ganz was Neues.
Chemnitz, das London von heute.

von wegen verspielt, nur mehr Aspekte hier und da

// April 26th, 2006 // No Comments » // Leben

Ich sitz am Schloßteich. Ein Päarchen in einem Ruderboot. Er sitzt im Hinterteil des Bootes (Heck, Dude, Heck!), sie rudert. Soll mir keiner kommen und erzählen, der Feminismus sei tot.

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Mouse On Mars im Station Park Club, Nachlese I

// April 26th, 2006 // 1 Comment » // Musik, Baby!

Wie dem aufmerksamen Leser nicht entgangen sein dürfte, war ich am Samstag zu Mouse On Mars in Berlin. Was soll ich sagen. Twas feckin great to say the least. Die beste Party seit Jahren, die ich das Glück hatte miterleben zu dürfen. Woohoo, you know.

Nachdem die letzten Parties, auf denen ich war, entweder grausige Großveranstaltungen, die mehr Drogenwerbemaßnahme denn etwas anderes waren, oder dusselige lokale Technoparties auf Jugendclubpartyniveau die sich wie Ninetieshitsparties gerierten (die legitimen Nachfolger der Achtzigerdisse?), gewesen sind, bin ich endlich wieder mal auf einer Party gewesen, die mich glücklich gemacht hat.* Auch hat mir das mal wieder gezeigt, wie unterirdisch eigentlich das Niveau auf den Parties ist, auf denen ich sonst vor mich hinvegeteriere mich hinschleifen lasse und dann dort darüber sinniere ob es wohl eine bessere Welt gibt. Irgendwo. Nun, es gibt sie, und sie befindet sich zum Beispiel auf der Tanzfläche während eines Mouse On Mars Sets. The infamous Lars-with-the-shorts und ich, wir sind ausgerastet als gäbe es keinen Morgen (Schade, dass der Rest der Gang geschwächelt hat).
Mouse on Mars sind meiner Meinung nach ja sowieso spätestens seit dem 99er Niun Niggung unsterblich (Allein das darauf befindliche distroia lässt z.B. immer noch 90% des die folgenden 7 Jahre erschienenen Breakcore-Gedöns mit dessen ganzen postpubertären Gehabe ziemlich alt aussehen wenns um “Jetzt machen wir hier mal richtig böse” geht. Von den ganzen restlichen Kleinoden auf dem Album ganz zu schweigen. Hier waren Meister am Werk.). Da geht man dann mit hohen Erwartungen an so einen Auftritt heran. Zumal ich zusätzlich zur Zeit noch “Vorgemischte Welt” lese, ein Buch über Musiktheorie und blah bei dem Jan St. Werner (seineszeichen eine Hälfte von Mouse On Mars) Co-Autor ist, und mir dessen Gedanken dadurch zusätzlich noch durch meinen Kopf surren- von denen ich nebenbei bemerkt sichtlich beeindruckt bin (Und mich auch freue, meine eigenen Gedanken da zum Teil wiederzufinden.).**
Tja, hohe Erwartungen.. und dann ein sie übertreffendes Set, das mehr nach vorn geht als Techno, eben weil es keins ist, das interessanter und strukturaufreißender ist als Breakcore, eben weil es kein Breakcore ist, eine Musik, die nicht krampfhaft irgendwo dazugehören will und ich mich ihr gerade deshalb verbunden fühle, weil sie dadurch in Bereiche vordringt, von denen andere nicht einmal was wissen- woobabaloo, Baby!
Fantastische Musik, und dann noch ein Publikum mit einem Durchschnittsalter von, na, ich sag mal, 22. Äußerst nett. Lars und ich ganz vorn, und um uns rum (fast) nur Frauen. Da freut sich der Marcel.

Die Euphorie ist wieder da.

Fotos werd ich posten, sobald ich sie erbeutet habe.

Auch wenn ich etwas gegen myspace habe -schlicht weil es dem Teufel persönlich, Rupert Murdoch, gehört-, hier ausnahmsweise mal eine myspace-Seite, die Mouse On Mars Seite auf myspace, auf der man drei Tracks und einen Remix vorhören kann. Lars, weißte noch, was los war als actionist respoke kam? :)


*Gibt es schon einen Guinnessbucheintrag für Schachtelsätze?

** Da fällt mir ein, dass ich schon lang einen Beitrag darüber mal machen wollte, was sich so alles neben meinem Bett stapelt. Das wird nämlich immer mehr. Nur die Zeit fehlt- auch für den die Stapel übrigens. Was mich wiederum dazu bringt, dass die eigentliche, die harte, Währung der ‘Postmoderne’ (Ha!) die Zeit ist. Einzig die Zeit.

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Antwort von MdB

// April 21st, 2006 // No Comments » // Politail

Wie bereits hier ausgeführt, hatte ich bezüglich der Urheberrechtsnovelle dem MdB meines Wahlkreises geschrieben. Heute habe ich eine Antwort erhalten. Damit gerechnet hatte ich bereits nicht mehr. Die Antwort ist auch soweit erstmal recht nichtssagend.

Here we go:

Sehr geehrter Herr Weiss,

vielen Dank für Ihr o.g. Schreiben, das mich noch rechtzeitig erreichte.
Der derzeit sehr große Arbeitsanfall machte eine frühere Antwort leider
unmöglich, wofür ich Sie um Verständnis bitte. Am 6. April fand zudem
“nur” die erste von drei Lesungen des Gesetzentwurfes statt. Dieser
wurde, vor allen Dingen dazu dienen erste Lesungen, in die Ausschüsse
überwiesen und befindet sich damit im parlamentarischen Verfahren.

Zunächst aber möchte ich Ihnen Ihre Sorge nehmen, dass Abgeordnete nicht
auf Mails regieren. Im Gegenteil, so diese ernst gemeint sind, was auf
Briefe im gleichen Sinne einschränkend zutrifft und leider nicht
sebstverständlich ist, sind Sie eine schnelle und erwünschte
Kommunikationsform.

Zur Sache: Innerhalb der Fraktion wird die Arbeit auf einzelne
Abgeordnete als Berichterstatter verteilt. Ich werde Ihre Anliegen, mit
denen ich als Mitglied des federführenden Rechtsausschusses bereits
recht konkret befasst bin, an den berichterstattenden Kollegen weiter
tragen. Selbstverständlich werden Sie in der Folge eine weiterführende
Antwort erhalten.

Gegen eine Veröffentlichung meiner Antwort in Ihrem Weblog habe ich
nichts einzuwenden.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Wanderwitz

Ich frage mich, warum man, wenn man “als Mitglied des federführenden Rechtsausschusses bereits recht konkret befasst” ist mit der Materie, man nicht persönlich darauf eingehen kann. Zeitissues? Okay, ich will nicht zu viel verlangen- was ein direkter Dialog offenbar ist.

Man wartet auf den “berichterstattenden Kollegen”. Auch wenn ich mir einen Dialog zwischen Abgeordneten und Souverän anders vorstelle. Immerhin _scheint_ man das hier ernster zunehmen, als die Versuche anderer. (Sorry, no time for links)

Jazzy Jeff in Chemnitz

// April 20th, 2006 // 2 Comments » // It's Chemitz, innit, Musik, Baby!

yeah. Jazzy Jeff, bekannt einigen vom Prinzen von Bel Air, anderen von seinen, well, dopen, Beats, kommt nach fecking Chemnitz. HipHopHooray.

22.04.2006 Chemnitz, Brauclub

cokedjculture

Dumm nur, dass ich dieses Wochenende in Berlin zu Mouse On Mars bin. Schade Jeff, blödes Timing.
Aber irgendwie wieder mal bezeichnend für mein Verhältnis zum Universum. Here we go

Es geht im Leben nicht um den Tod

// April 20th, 2006 // No Comments » // Lesen macht sexy

Es geht im Leben nicht um den Tod oder das Leiden. Sondern alleine um die Moral.

Um welche denn?

Nur um die eigene natürlich! Am Ende geht es nicht um Trauer oder Glück. Sondern um richtig oder falsch. Am Ende stehen wir alleine da vor unserem Gewissen.

Sehr lesenswertes Interview mit Jeanne Moreau in der SZ

(via Spreeblick)

Feststellung

// April 18th, 2006 // No Comments » // It's Chemitz, innit

Chemnitz ist eine mittelgroße Stadt, die sich benimmt wie ein Dorf.

Gegenmittel

// April 17th, 2006 // 2 Comments » // Leben

Verdammte Axt! Kennt jemand ein Gegenmittel für Filmrisse?

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Neulich an der Gegensprechanlage

// April 17th, 2006 // No Comments » // Leben

klingelnde Person:”Hi, hier ist der Marcel.”
rangehende Person:”_Ich_ bin der Marcel.”
klingelnde, jetzt reinwollende Person:”Das ist ja schön, kannst Du trotzdem aufmachen?”

Samuel Beckett

// April 13th, 2006 // No Comments » // Bewegte Bilder, Lesen macht sexy

Letztens kam auf Arte ein Themenabend über Beckett, den ich leider nur teilweise gesehen habe. Ich hatte zu spät eingeschalten/reingezappt, und es war Freitag und ich wollte eigentlich nur Hintergrundberieselung zum Essen bevor ich das Haus verlasse. Blöd gelaufen. Die zweiteilige Biographie Beckett – Lippen Schweigen war äußerst sehenswert. Ich wünschte, ich hätte das vorher gewußt und komplett aufgenommen. note to self: mehr auf das arte-Programm achten.
Leider scheint der Themenabend nicht nochmal wiederholt zu werden, schade. Wer mehr weiß, bitte aufstehen und berichten.

Heute ist Becketts hundertster Geburtstag.

Marcel, wartend